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Ausgezeichnete Entwürfe - Bauten, die von selbst verschwinden

manfred am 08.10.2019
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Ausgezeichnete Entwürfe des Wettbewerbs „Urban Mining“ am Waldhügel ausgestellt


Bauten, die von selbst verschwinden

Anja Rosen und Mitglieder des Fördervereins Waldhügel präsentierten am Samstag preisgekrönte Konzepte des „Urban Mining Student Awards“ an drei Stellen am Naturschutzgebiet Waldhügel. Foto: Rodriguez
-prv- RHEINE. Vor einem Jahr standen die Preisträger des „Urban Mining Student Award“ eines Projektes am Waldhügel fest. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Entwürfe in mehreren Schaukästen für Besucher des Naturschutzgebiets ausgestellt. Die Kästen befinden sich an der Edith-Stein-Straße, an der Habichtshöhe sowie an der Eckenerstraße.
Preisträger waren Nathalie Hans und Vera Quasten. Sie freuten sich über ein Preisgeld von 1000 Euro, doch dafür haben sie auch etwas geleistet.
Vor einem Jahr waren mehr als 60 Teams aus ganz Deutschland bei diesem Wettbewerb angetreten. Ihre Aufgabe:
Planung eines nachhaltigen Naturschutzzentrums.
Beim „Urban Mining Student Award“ handelt es sich um einen Wettbewerb, der seit 2017 veranstaltet wird. Architekturstudenten haben hier die Möglichkeit, ihr Wissen über nachhaltiges Bauen umzusetzen. Ziel ist es, ein Gebäude zu errichten, das so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich ist.
Unter Urban Mining verstehen Experten kreislaufgerechtes Bauen. Die Materialien, die verbaut werden, sollen zum Beispiel wiederverwendbar sein oder sich selbst abbauen können.
Initiiert wurde der Wettbewerb von der „Bergischen Universität Wuppertal“ und der Firma „agn Niederberghaus & Partner GmbH“. Beteiligt ist auch die Tochterfiliale der agn „Energum“, die für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist.
Zusammen organisieren sie verschiedene Wettbewerbe zur Förderung von jungen Architekten.
Anja Rosen, Mitarbeiterin von Energum, war stolz, die Ergebnisse am Samstagnachmittag präsentieren zu können. „Uns ist es wichtig die schlauen Köpfe von Morgen auf uns aufmerksam zu machen“, konstatierte sie.
Während im vergangenen Jahr das Naturschutzgebiet Waldhügel im Zentrum des Wettbewerbs stand, werden die Teilnehmer in diesem Jahr an der Zeche in Ibbenbüren einen Ort für Seminare und Veranstaltungen erstellen. Auch wenn der Wettbewerb fiktiv ist und die Projekte bis dato noch nicht umgesetzt wurden, beurteilt der Förderverein Waldhügel das Projekt positiv. „Ohne es genau messen zu können, hat der Waldhügel an Bekanntheit gewonnen“, hat Vereinsmitglied Jochen Diekmann festgestellt.
Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 04.06.2019, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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Zuletzt geändert am: 08.10.2019 um 15:12

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